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Goldschmied/in EFZ

Herausgeber: SDBB | CSFO
Sprache: Deutsch / Français
Auflage: 1. Auflage 2011
Umfang: 8 Seiten
Art.-Nr.: FE1-3153
Beschreibung
Der Beruf Goldschmied/in EFZ kann in drei Fachrichtungen gelernt werden: Goldschmieden, Silberschmieden und Edelsteinfassen. Die meisten Lernenden arbeiten in der Fachrichtung Goldschmieden und stellen zum Beispiel Ringe, Halsketten und Armreifen her.

Goldschmiede oder Goldschmiedinnen müssen viel Ausdauer, ein gutes Auge und Konzentrationsfähigkeit haben. Viele wählen den Beruf, weil sie kreativ tätig sein wollen. Dabei ist Goldschmied/in in erster Linie ein Handwerk, bei dem man viel an der Werkbank sitzt. Der Lernende Thomas Singh arbeitet gerade an einem Ring. Er formt die einzelnen Teile, die zum Teil weniger als zwei Millimeter gross sind und lötet sie zusammen. «Für diesen Ring brauche ich mehr als eine Woche. Ein erfahrener Goldschmied benötigt etwa drei Tage», erklärt er. Wie man Schmuck kreiert, lernt Thomas Singh in der Berufsfachschule. Dort werden auch Metall- und Edelsteinkenntnisse vermittelt.
Die Berufsleute der Fachrichtung Edelsteinfassen setzen Edel- und Schmucksteine oder organische Substanzen in Schmuckstücke ein. Verschiedene Fasstechniken erlauben es, die Leuchtkraft der Steine voll zur Geltung kommen zu lassen. Goldschmiede der Fachrichtung Silberschmieden stellen vor allem Objekte aus Silberlegierungen wie Schalen, Platten, Kannen her.
Bei der Herstellung von Schmuck werden kaum Maschinen eingesetzt. Darum ist es relativ einfach, sich als Goldschmied/in selbstständig zu machen. Die Mehrheit der Lernenden, die im Beruf bleiben, geht diesen Schritt.